Reden. Verstehen. Handeln. Gemeinsam zu mehr Sicherheit und Gesundheit.
Das Pflege- und Therapiesymposium 2026 bietet Pflegenden, Therapeutinnen, Therapeuten und Interessierten die Gelegenheit, sich fachbezogen fortzubilden und sich intra- sowie interprofessionell zu vernetzen. Vorträge zu aktuellen, settingübergreifenden Themen verbinden wir mit fachlichem Austausch und interaktivem Tun.
Das Pflege- und Therapiesymposium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Klinik Lengg und der Careum Hochschule Gesundheit.
Programm Pflege- und Therapiesymposium 2026
13 Uhr
Begrüssung
Barbara Moll, CEO ad interim, Chief Nursing Officer, Klinik Lengg
Claudia Roesle, Leiterin Medizinische Therapien, Klinik Lengg
13.05–14.35 Uhr
Kommunikation und Digitalisierung: Chancen und Risiken
Vom elektronischen Patientendossier zum vernetzten Gesundheitsdatenraum
Julia Müllner, Stv. Leiterin eHealth Suisse, Bern
[Abstract]
Digitale Transformation in der Praxis am Beispiel der Klinik Lengg
Sebastian Würde, Stv. Leiter Medizinische Therapien, Klinik Lengg
[Abstract]
Lösungsorientierte Kommunikation neu gedacht – von der Praxis zur immersiven Simulation
Elke Steudter, Pflegewissenschaftlerin, Careum Hochschule Gesundheit AG, Zürich, und Claudio Kaiser, Sozialpädagoge und LOA Trainer
[Abstract]
14.40–15.10 Uhr
Pause
15.15–16.40 Uhr
Gesund bleiben
Edukation zur Sturzprävention in der Neurorehabilitation
Matthias Rüegsegger, Physiotherapeut, Klinik Lengg
[Abstract]
Gesundheit im Betrieb gemeinsam gestalten: konkrete Tipps & Tools
Mireille Félix, Team Sensibilisierung & Verbreitung BGM, Gesundheitsförderung Schweiz, Zürich
[Abstract]
Gesundheitszirkel – der partizipative Ansatz von Gesundheitsförderung
Jacqueline Diem, Physiotherapeutin, und Alessia Leonetti, HR Manager, Stv. Leiterin HR, Universitätsklinik Balgrist, Zürich
[Abstract]
16.45 Uhr
Apéro und Austausch
Details und Anmeldung
Datum
Zeit
13–16.45 Uhr, anschliessend Apéro
Ort
Klinik Lengg, EPI Parksaal, Bleulerstrasse 60, 8008 Zürich.
Anfahrt
Anmeldung
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung.
Bitte beachten Sie, dass es sich um eine Präsenzveranstaltung handelt.
Teilnahmegebühr
95 CHF
Frühbuchungsangebot bei Anmeldung bis 31. März 2026: 80 CHF
Stornierung
Eine Stornierung der Anmeldung muss schriftlich erfolgen. Die Annullierung der Anmeldung für das Symposium ist bis zum 26. Mai 2026 ohne Kostenfolge möglich.
Nach diesem Termin oder bei Nichterscheinen zum Symposium ist die Rechnung zur Zahlung fällig und keine Rückerstattung mehr möglich. Die teilnehmende Organisation kann jedoch ohne zusätzliche Kosten eine Ersatzperson benennen.
Kontakt
Bei Fragen und Anliegen wenden Sie sich bitte an veranstaltungpflege@kliniklengg.ch.
Abstracts zu den Referaten am Pflege- und Therapiesymposium 2026
Vom elektronischen Patientendossier zum vernetzten Gesundheitsdatenraum
Dr. med. Julia Müllner, Stv. Leiterin eHealth Suisse, Bern
Der digitale Wandel im Schweizer Gesundheitswesen schreitet voran: Vom heutigen elektronischen Patientendossier (EPD) über das künftige elektronische Gesundheitsdossier (E-GD) bis hin zum Aufbau eines Gesundheitsdatenraums Schweiz (SwissHDS) eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine vernetzte, qualitativ hochwertige Versorgung. Das Referat zeigt auf, wie digitale Instrumente die interprofessionelle Kommunikation verbessern, Medienbrüche reduzieren und relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt verfügbar machen. Dabei wird beleuchtet, welche Rolle das EPD heute spielt, welche Weiterentwicklungen mit dem E-GD vorgesehen sind und wie sich das E-GD in einen übergeordneten Gesundheitsdatenraum einfügt.
Digitale Transformation in der Praxis am Beispiel der Klinik Lengg
Sebastian Würde, Stv. Leiter Medizinische Therapien, Klinik Lengg AG, Zürich
Digitale Transformation geht alle an. Wie dies die Mitarbeitenden der Rehaklinik Lengg empfinden, wurde 2025 untersucht. In den Interviews zeigt sich, wie wichtig es ist, die Veränderungen gut zu planen, zu dokumentieren und interprofessionell zu kommunizieren. Es zeigen sich sowohl Bereiche, die effizienter gestaltet werden können als auch verschiedene Herausforderungen. Hierzu zählt der Umgang mit den Ressourcen, die Akzeptanz sowie der Datenschutz. Besonders wichtig erweist sich dabei ein gutes Change-Management.
Lösungsorientierte Kommunikation neu gedacht – von der Praxis zur immersiven Simulation
Prof. Dr. Elke Steudter, Pflegewissenschaftlerin, Careum Hochschule Gesundheit AG, Zürich und Claudio Kaiser, Sozialpädagoge und LOA Trainer
Eine gelingende Kommunikation ist die Basis einer guten Beziehung zu den Patient:innen. Pflegende und Therapeut:innen sollten daher über erweiterte Kompetenzen verfügen, besonders für den Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen. Mit ihrem klaren Aufbau und der hilfreichen Struktur hat sich die lösungsorientierte Kommunikation etabliert. Damit Anwender:innen Sicherheit darin erlangen, sollte sie in praxisorientierten Szenarien geübt werden. Im Referat wird gezeigt, wie der lösungsorientierte Ansatz analog und digital geübt und welche unterstützenden Tools dazu in der Hochschullehre eingesetzt werden.
Edukation zur Sturzprävention in der Neurorehabilitation
Matthias Rüegsegger, Physiotherapeut, Klinik Lengg AG, Zürich
Personen mit neurologischen Erkrankungen zeigen gegenüber nicht Betroffenen oft ein relativ erhöhtes Sturzrisiko. Im Rahmen der Neurorehabilitation ist eine gute Edukation zum Thema Sturzprävention ein wichtiger Pfeiler zum Erhalt der Autonomie im Alltag. Das Ziel ist, dass betroffene Patient:innen lernen, personen- und umweltbezogene Risikofaktoren zu erkennen, adäquate Massnahmen anzuwenden und diese zu Hause umsetzen können.
Gesundheit im Betrieb gemeinsam gestalten: konkrete Tipps & Tools
Mireille Félix, Team Sensibilisierung & Verbreitung BGM, Gesundheitsförderung Schweiz, Zürich
Gesundheit im Betrieb ist eine gemeinsame Aufgabe von Organisation, Teams und jeder einzelnen Person. In diesem Beitrag folgen wir dem Motto «Verstehen, Reden, Handeln». Zuerst klären wir kurz, was Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bedeutet und wie es nachhaltig im Unternehmen verankert werden kann. Dann geht es um Kommunikation: Wo drückt der Schuh und wie können wir gemeinsam Lösungen finden? Der Schwerpunkt liegt auf dem Handeln: Sie entdecken praxisnahe, alltagstaugliche Tools, die Gesundheitsförderung Schweiz kostenlos zur Verfügung stellt für Führungskräfte, Teams und Mitarbeitende. So wird aus guten Absichten gemeinsames Handeln für mehr Gesundheit im Arbeitsalltag.
Gesundheitszirkel – der partizipative Ansatz von Gesundheitsförderung
Jacqueline Diem, Physiotherapeutin und Alessia Leonetti, HR Manager, Stv. Leiterin HR, Universitätsklinik Balgrist, Zürich
Die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements im Spital fördert Gesundheit und Arbeitszufriedenheit. Ein effektives Tool ist der Gesundheitszirkel, in dem Mitarbeitende verschiedener Berufsgruppen gemeinsam Belastungen identifizieren und Lösungen entwickeln. Die aktive Beteiligung aller ist entscheidend, stellt jedoch aufgrund unterschiedlicher Arbeitszeiten und Bedürfnisse eine Herausforderung dar. In unserem Vortrag teilen wir Erfahrungen aus dem Pilotprojekt an der Universitätsklinik Balgrist und reflektieren die Wirksamkeit des Zirkels.
Das Symposium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Klinik Lengg und der Careum Hochschule Gesundheit.